Ein Lied für unser Sänger-Team

Ein Lied

für Heike Heider, Petra Kivel-Naeve, Monika Krüger, Ursula Mierau, Brunhild Pietsch und Markus Schauerte

Corona-Krisenzeiten sind sehr schwer zu bestehn. / Doch wie das funktionierte, das hat man hier gesehn: / Zum Glück kamen fünf Frauen, und noch dazu ein Mann, / die stimmten jeden Sonntag die Kirchenlieder an.

Und musste die Gemeinde auch bleiben stumm und still / und durfte nicht mitsingen im altvertrauten Stil, / so hörte sie doch gerne die liebe Sängerschar, / die alle Lieder sangen so hell und auch so klar.

Der Lockdown dann im Frühjahr, der erste seiner Art, / der hieß die Türen schließen, traf die Gemeinde hart. / Doch Pfingsten ging’s dann weiter, was half, war Ihr Gesang. / Die schweigende Gemeinde fand, dass er sehr schön klang.

Wie wären Konfirmationen gewesen ohne Sie?/ Obwohl: Die Art und Weise, die hatten wir noch nie. / Sie standen mit dem Abstand, der uns war auferlegt./ Die ganze Festgemeinde war sichtlich sehr bewegt.

Sie haben beigetragen zur Freud‘ in dieser Zeit,/ in der auch die Gemeinde litt viel Verdruss und Leid./ Das wird so weitergehen bestimmt noch dieses Jahr, / doch wenn Sie weiter singen, ist Hoffnung absehbar.

Text: Gisela Kuhn

Zu singen wahlweise nach diesen neun Melodien:

“Befiehl du deine Wege” (EG 361), “Wie soll ich dich empfangen“ (EG 11), “O König aller Ehren, Herr Jesu Davids Sohn” (EG 71), “O Haupt voll Blut und Wunden” (EG 85)   “Auf, auf mein Herz mit Freuden” (EG 112), “Nun will der Lenz uns grüßen”, “O komm, du Geist der Wahrheit” (EG 136), “Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön” (EG 302).

Oder auch nach der Melodie von “Bolle reiste jüngst zu Pfingsten nach Pankow war sein Ziel”.