31. Oktober – Reformationstag – Ein Grund zu feiern!

Reformationstag in der Evangelischen Kirchengemeinde Erkrath.

Heute, am 31. Oktober, versammelten wir uns in der Paul-Gerhard-Kirche, um gemeinsam den Reformationstag zu feiern. Der Gottesdienst stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des Tischabendmahls, und der festlich gedeckte Tisch in der Kirche bot eine besondere Atmosphäre für diese Feier.

Noch vor dem Tischabendmahl durften wir, die aus Süßigkeiten gestaltete Lutherrose „schlemmen“. Die symbolträchtige Süßigkeit war eine schöne Einstimmung auf das Beisammensein.

Als Impuls diente ein Abschnitt aus dem Römerbrief, Kapitel 3, Verse 21 bis 28. In einer intensiven Runde mit der Methode „Bibel teilen“ setzten wir uns gemeinsam mit dem Bibeltext auseinander, tauschten Gedanken und persönliche Einsichten aus und ließen uns inspirieren von der befreienden Botschaft, die dieser Text für uns bereit hält. Schließlich feierten wir das Tischabendmahl, bei dem das Gefühl der Gemeinschaft untereinander spürbar wurde.

Nach dem Gottesdienst setzten wir die Feier im benachbarten Gemeindesaal fort, wo wir zu einem Reformationskino eingeladen waren. In diesem Jahr wollten wir nicht nur Martin Luther ehren, der oft im Mittelpunkt der Reformationsgeschichte steht, sondern auch Huldrych Zwingli. So schauten wir den Film „Zwingli, der Reformator“, um einen Blick auf Zwinglis Leben und seine Rolle in der Schweizer Reformation zu werfen.

Zu diesem besonderen Abend durften Zwiebelkuchen und andere herzhafte Leckereien nicht fehlen: von Datteldipp und Kräuterbutter über Minibrötchen und Blätterteigtaschen bis hin zu leckeren Getränken – für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, und so genossen wir den Abend in geselliger Runde.

Während wir den Film sahen, wurde uns bewusst, wie tiefgreifend die Reformation unser Leben und unsere Kirche bis heute beeinflusst. Martin Luther und die anderen Reformatoren haben uns nicht nur die Grundlagen der evangelischen Kirche geschenkt, sondern auch das Bildungssystem, wie wir es heute kennen, geprägt. Luthers Einsatz dafür, die Bibel in der eigenen Sprache zu lesen, war ein großer Schritt, der die Grundlage für ein freies, selbstbestimmtes Glaubensleben legte.

Dieser Reformationstag in der Paul-Gerhard-Kirche war ein Tag der Besinnung, des Austauschs und der Freude. Es gibt allen Grund, die Reformation immer wieder zu feiern, und so tun wir es gerne – heute und in den kommenden Jahren