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Was würde Jesus zur Impfung sagen?

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ hat Jesus mal gesagt. Diese Grundregel gilt für unser christliches Zusammenleben. Wer das ernst nimmt, empfindet auch Verantwortung für seine Mitmenschen. Impfen, um nicht nur mich, sondern auch die Anderen vor Ansteckung zu schützen. Vielleicht bin ich selbst gar nicht gefährdet, vielleicht habe ich Glück und erkranke gar nicht. Meinen „Nächsten“ kann es schon viel schlimmer erwischen. Die eigenen Interessen zu vertreten ist einfach – Nächstenliebe ist viel schwieriger.

Hätte Jesus sich impfen lassen?

Da bin ich sicher! Jesus hat sich besonders für die Schwachen und Kranken eingesetzt und sie vor Gefahr geschützt. Und wir sollen es ihm nachtun.

Ich bin mir übrigens auch sicher, dass sich Jesus für die vielen jungen Menschen eingesetzt hätte, die lange Zeit klaglos bei den Impfungen den Älteren und Alten den Vortritt gelassen haben, während sie selbst nicht raus durften (die Schüler) oder keinen rein lassen durften (viele Geschäftsleute und Kulturschaffende).

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“

heißt: Unser Zusammenleben funktioniert nur, wenn wir auch aufeinander Rücksicht nehmen und nicht nur die eigenen Vorteile im Blick haben. Die Impfung ist deshalb nicht nur eine persönliche Entscheidung für MEINE, sondern auch für die Gesundheit meiner MITMENSCHEN.

Jesus liebte die klaren Worte, und hätte es damals schon Impfungen gegeben, könnten diese von ihm sein: Impfen ist Nächstenliebe.

Gisela Kuhn

Hier finden Sie weitere Äußerungen zum Thema aus der Ökumene:

vom Präses der Ev. Kirche im Rheinland Pfarrer Dr. Thorsten Latzel und aus dem katholischen Bistum Essen von Bischof Franz-Josef Overbeck.