Vortrag über Touristenseelsorge auf Lanzarote beim Aktiv-Treff 65+

Einen interessanten und lebendigen Nachmittag erlebten die Teilnehmenden beim Vortrag von Steffen Hunder, Pfarrer im Ruhestand, zur Touristenseelsorge auf Lanzarote.
Dank engagierter Ehrenamtlicher war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Selbstgebackener Kuchen, duftender Kaffee und eine einladend gedeckte Kaffeetafel sorgten für eine warme und offene Atmosphäre.
Zu Beginn begrüßte Diakonin Nicole Förster die Anwesenden mit einfühlsamen Gedanken zur Touristenseelsorge. Dabei erinnerte sie an Jesu Wort:
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
Und diese Zusage gilt nicht nur im Alltag – sondern auch im Urlaub.
Mit eindrucksvollen Bildern und anschaulichen Erzählungen nahm Steffen Hunder die Zuhörenden anschließend mit auf die Kanareninsel Lanzarote. Dabei wurde nicht nur Wissenswertes über die Insel als Urlaubsort vermittelt, sondern auch über die Menschen, die dort leben: über Ausgewanderte, Überwinternde und Urlaubsgäste, die für einige Wochen dem Alltag entfliehen.
Ein weiterer Aspekt war das künstlerische Wirken von César Manrique, das Lanzarote bis heute prägt. Seine Verbindung von Natur, Architektur und Kunst ist auf der ganzen Insel sichtbar und spürbar und verleiht ihr eine ganz besondere, unverwechselbare Atmosphäre.
Besonders eindrücklich waren die Einblicke in die Gemeindearbeit vor Ort. Steffen Hunder berichtete lebendig und persönlich von Begegnungen und Erlebnissen aus seiner Zeit als Touristenseelsorger – nahbar und mit viel Herz für die Menschen, denen er begegnet ist.
Ab Oktober wird er seine Tätigkeit auf Gran Canaria fortsetzen.
Ein Fazit des Nachmittags: Die Offenheit und die selbstverständlich gelebte Ökumene auf Lanzarote können auch für unsere Gemeinden vor Ort ein inspirierendes Vorbild sein.