Ein Reformator auf Entdeckungstour
Nächstenliebe mit Nadel und Faden
„Heute fand im Anschluss an den Aktiv Treff 65+ der Nähtreff im Gemeindesaal Unterbach statt – und natürlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Ein Raum voller Fleiß und Wärme erwartete mich. Schon von Weitem hörte ich das Surren der Nähmaschinen – ein sonderbar modernes Geräusch, doch es klang fast wie Musik.
Frauen saßen beieinander, nähten, strickten, häkelten – und das nicht für sich selbst, sondern für andere. Sie nennen es Nestelkissen – kleine Kunstwerke, geschaffen für Menschen mit Demenz. Ich sehe Liebe in jedem Stich, Geduld in jeder Masche. Es ist, als würde hier das Evangelium genäht werden – nicht mit Worten, sondern mit Taten.
Das erste dieser besonderen Kissen durfte ich heute bestaunen: bunt, voller Ideen, mit Reißverschluss, Knöpfen, Bändern und einem gehäkelten Herz. So viel Sorgfalt, so viel Herzenswärme steckt darin – wahrlich gelebte Nächstenliebe!
Als der Abendwind durch die Tür zog, fror ich ein wenig. Da nahm eine der Frauen einen Schal und legte ihn mir um. „Damit Sie sich nicht erkälten, Herr Luther“, sagte sie. Ich musste schmunzeln – und war gerührt. Ein kleiner Schal, gestrickt aus reiner Nächstenliebe.
Ich dachte bei mir: Ja, das ist Glaube in Tat. Tue Gutes – und vergiss die nicht, die Hilfe brauchen. So lebt Kirche, auch im 21. Jahrhundert.
Ein langer Tag geht zu Ende – ich bin erschöpft, aber glücklich. So viele herzliche Begegnungen, so viel gelebter Glaube. Das tut der Seele wohl.“
Euer Martin Luther
„Heute fand im Anschluss an den Aktiv Treff 65+ der Nähtreff im Gemeindesaal Unterbach statt – und natürlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Ein Raum voller Fleiß und Wärme erwartete mich. Schon von Weitem hörte ich das Surren der Nähmaschinen – ein sonderbar modernes Geräusch, doch es klang fast wie Musik.
Frauen saßen beieinander, nähten, strickten, häkelten – und das nicht für sich selbst, sondern für andere. Sie nennen es Nestelkissen – kleine Kunstwerke, geschaffen für Menschen mit Demenz. Ich sehe Liebe in jedem Stich, Geduld in jeder Masche. Es ist, als würde hier das Evangelium genäht werden – nicht mit Worten, sondern mit Taten.
Das erste dieser besonderen Kissen durfte ich heute bestaunen: bunt, voller Ideen, mit Reißverschluss, Knöpfen, Bändern und einem gehäkelten Herz. So viel Sorgfalt, so viel Herzenswärme steckt darin – wahrlich gelebte Nächstenliebe!
Als der Abendwind durch die Tür zog, fror ich ein wenig. Da nahm eine der Frauen einen Schal und legte ihn mir um. „Damit Sie sich nicht erkälten, Herr Luther“, sagte sie. Ich musste schmunzeln – und war gerührt. Ein kleiner Schal, gestrickt aus reiner Nächstenliebe.
Ich dachte bei mir: Ja, das ist Glaube in Tat. Tue Gutes – und vergiss die nicht, die Hilfe brauchen. So lebt Kirche, auch im 21. Jahrhundert.
Ein langer Tag geht zu Ende – ich bin erschöpft, aber glücklich. So viele herzliche Begegnungen, so viel gelebter Glaube. Das tut der Seele wohl.“
Euer Martin Luther
Heute zu Gast beim Nähtreff unserer Kirchengemeinde – Fortsetzung folgt…
„Die Welt braucht nicht so sehr gelehrte, sondern tätige Christen.“
(Martin Luther)
„Die Welt braucht nicht so sehr gelehrte, sondern tätige Christen.“
(Martin Luther)




