Ein Reformator auf Entdeckungstour
Heute Morgen durfte ich etwas ganz Besonderes erleben: den Schulgottesdienst der 3. und 4. Klassen der Wichernschule in der Paul-Gerhardt-Kirche in Unterbach. Die Kinder kommen einmal im Monat hierher – und wisst ihr was? Es spielt keine Rolle, ob sie evangelisch sind oder nicht. Hier sind alle willkommen.
Pfarrerin Sara Schäfer hat den Gottesdienst geleitet – warmherzig, fröhlich und mitten aus dem Leben. Und ich durfte dabei sein! Die Kinder haben ganz schön gestaunt, als ich plötzlich vorne stand. Einige flüsterten: „Das ist doch der echte Luther!“ – naja, fast jedenfalls.
Wir haben gemeinsam überlegt: Was machen wir eigentlich im Gottesdienst?
Frau Schäfer erzählte ein bisschen über mich – dass mir die Bibel immer sehr wichtig war. So wichtig, dass ich sie in die deutsche Sprache übersetzt habe. Denn ich wollte, dass alle Menschen sie selbst lesen und verstehen können – nicht nur hören, was andere ihnen sagen.
Früher erzählte die Kirche den Menschen manchmal Dinge, die gar nicht mit der Bibel übereinstimmten – etwa, dass man Ablassbriefe kaufen müsse, um in den Himmel zu kommen. Doch in der Bibel steht etwas anderes:
Gott hat dich lieb. Du bist wertvoll. Du bist angenommen – so, wie du bist.
Ein Kind stellte dann eine Frage, die mich zum Schmunzeln brachte:
„Warum hat die Kirche damals nicht auch mal gesagt, wenn jemand was toll gemacht hat?“
Was für ein Gedanke! Recht hat es. Denn Lob und Ermutigung gehören genauso zum Glauben wie Einsicht und Reue.
Ja, bei Gott sind wir immer willkommen – mit allem, was wir können, glauben und hoffen.
Ich ging beschwingt aus der Kirche – dankbar für die vielen Kinder, ihre Fragen, ihr Staunen und ihre Freude. So lebendig kann Glaube sein!
Euer Martin Luther
Heute unterwegs beim Schulgottesdienst mit Pfarrerin Sara Schäfer und den Kindern der Wichernschule – Fortsetzung folgt…
„Dem Volk aufs Maul schauen, aber ihm das Herz zeigen – das ist gute Verkündigung.“
(Martin Luther)
Pfarrerin Sara Schäfer hat den Gottesdienst geleitet – warmherzig, fröhlich und mitten aus dem Leben. Und ich durfte dabei sein! Die Kinder haben ganz schön gestaunt, als ich plötzlich vorne stand. Einige flüsterten: „Das ist doch der echte Luther!“ – naja, fast jedenfalls.
Wir haben gemeinsam überlegt: Was machen wir eigentlich im Gottesdienst?
Frau Schäfer erzählte ein bisschen über mich – dass mir die Bibel immer sehr wichtig war. So wichtig, dass ich sie in die deutsche Sprache übersetzt habe. Denn ich wollte, dass alle Menschen sie selbst lesen und verstehen können – nicht nur hören, was andere ihnen sagen.
Früher erzählte die Kirche den Menschen manchmal Dinge, die gar nicht mit der Bibel übereinstimmten – etwa, dass man Ablassbriefe kaufen müsse, um in den Himmel zu kommen. Doch in der Bibel steht etwas anderes:
Gott hat dich lieb. Du bist wertvoll. Du bist angenommen – so, wie du bist.
Ein Kind stellte dann eine Frage, die mich zum Schmunzeln brachte:
„Warum hat die Kirche damals nicht auch mal gesagt, wenn jemand was toll gemacht hat?“
Was für ein Gedanke! Recht hat es. Denn Lob und Ermutigung gehören genauso zum Glauben wie Einsicht und Reue.
Ja, bei Gott sind wir immer willkommen – mit allem, was wir können, glauben und hoffen.
Ich ging beschwingt aus der Kirche – dankbar für die vielen Kinder, ihre Fragen, ihr Staunen und ihre Freude. So lebendig kann Glaube sein!
Euer Martin Luther
Heute unterwegs beim Schulgottesdienst mit Pfarrerin Sara Schäfer und den Kindern der Wichernschule – Fortsetzung folgt…
„Dem Volk aufs Maul schauen, aber ihm das Herz zeigen – das ist gute Verkündigung.“
(Martin Luther)




