Die Geschichte des Weihnachtsbaumes
Bereits in der Antike und im Mittelalter nutzten Germanen, Römer und andere Völker Tannenzweige, Misteln oder Efeu als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. Immergrün stand für die Hoffnung in der dunklen Jahreszeit.
Bei den germanischen Julfesten wurden grüne Zweige und Bäume in die Häuser gebracht, um böse Geister abzuwehren und die Fruchtbarkeit zu sichern.
Im Mittelalter setzten sich sogenannte Paradies-Spiele am 24ten Dezember durch, die an die Geschichte von Adam und Eva erinnern sollten. Dazu wurde meist ein Paradiesbaum aufgestellt, d.h. ein Apfelbaum oder eine Tanne wurden mit Äpfeln behängt. Dies gilt als die Vorstufe des Weihnachtsbaumes.
Nicht zuletzt Martin Luther soll die Popularität in der protestantischen Kirche gefördert haben, wohingegen in der katholischen Kirche die Krippe im Vordergrund stand. Zu diesem Zeitpunkt wurde er meist mit Süßigkeiten vor allem für die Kinder geschmückt.
Im 19ten Jahrhundert wurde er schließlich vor allem in adligen Kreisen modern. Heutzutage sind im Schmuck keine Grenzen gesetzt. Er wird immer pompöser, glitzernder und leuchtender und ist ein elementares Symbol für die Weihnachtszeit und Weihnachten selbst. Er versprüht warmes Licht und Freude.
Vergessen sollten wir dabei nicht, dass er einen christlichen Hintergrund hat. Der immergrüne Baum steht für ewiges Leben in Christus. Seine Spitze weist zum Himmel auf die Nähe zu Gott hin. Der Schmuck in Form von Licht, Kugeln, Engeln etc. verweist auf die Geburt Jesu, den Licht- und Heilsbringer.
Aus diesen Gründen erfreuen wir uns jährlich am bunten Lichterglanz unseres Weihnachtsbaumes.



