Die Geschichte des Adventskalenders
Im 19ten Jahrhundert begann man in Deutschland die Tage bis Weihnachten zu zählen. Ursprünglich malte man Kreidestriche an die Türen oder Wände und löschte jeden Tag einen aus bzw. wischte ihn weg.
Daraus entstand ein Kalender, an dem für jeden Tag ein Bild oder ein Bibelvers aufgehängt wurde.
Die ersten kommerziellen Kalender wurden ab 1903 gedruckt, in den 1920er Jahren schließlich begann man die Türchen/Säckchen mit Schokolade zu füllen.
Heutzutage gibt es für die Themen und die Vielfalt keine Grenzen, die Kreativität ist hoch.
Auch ich habe große Freude daran, weil ich am 1ten Dezember Geburtstag habe und jedes Jahr mindestens einen selbstgebastelten kreativen Adventskalender erhalte.
Aber warum leben wir diese Tradition? Der Adventskalender ist eng mit dem Advent (Ankunft Christi) verbunden. Dies wird bereits im Namen deutlich. Er ist Teil der Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt Christi. Ursprünglich diente er vor allem für die Kinder, deren Wartezeit zu verkürzen. Heutzutage haben weltliche Themen viel Einfluss darauf.
Die Bedeutung ist geblieben: Die Wartezeit auf die Geburt Christi wird gemessen, versüßt, verkürzt und schöner gemacht. Und sie gipfelt in einem der größten Ereignisse nicht nur für die Christenheit, sondern für alle Menschen. Der Ankunft unseres Herrn als Mensch mitten unter uns!



